Partizipation im Zeitalter der Migration

05. Juni 2018 in Basel

Die moderne Gesellschaft ist dadurch geprägt, dass Bürgerinnen und Bürger Rechte und Pflichten haben. Das ist aber erst seit ungefähr 100 Jahren so. Historisch gesehen hatten insbesondere die Städte Partizipationsmöglichkeiten für EinwohnerInnen ohne Bürgerrecht bereits früh verankert. Die hohe Mobilität und Migration prägte das Bild der Städte stark und führte seit der Antike zu einer urbanen Bürgerschaft. Auf Grund der Turbulenzen der Industrialisierung wuchs der Wunsch der Menschen nach Sesshaftigkeit, und die Staaten entwickelten das Bedürfnis, ihre BürgerInnen zu kontrollieren. Dies führte zum Entstehen moderner Nationalstaaten.

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Partizipation im Zeitalter der Migration
Prof. Dr. Walter Leimgruber, Dekan Philosophisch-Historische Fakultät Universität Basel, Präsident Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen

Parallelprogramm

Vertiefung des Einführungsreferats, Walter Leimgruber

Einblick in die Migrantensession 2018: Chancen und Herausforderungen, Zaira Esposito, Verein Mitstimme

Workshop: «Freiräume für alle Kinder ermöglichen – Wege hin zur partizipativen Schulkultur», Nadine Bühlmann, Bildungslandschaft St. Johann

Lernen Sie vier Projekte kennen

Die Veranstaltung wurde durch die Zusammenarbeit mit der Stiftung Mercator Schweiz, dem Programm Citoyenneté der EKM, Radio X, Fossil Foundation und weiteren Partnern ermöglicht.

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