• Abstimmungen

    Informationen und Analysen zu aktuellen Abstimmungen auf nationaler und kantonaler Ebene erhalten Sie beim Bund, bei ch.ch, dem Politnetz und bei Vimentis. Einfach erklärt werden alle Abstimmungen auf easyvote. Gemeinden können die easyvote-Abstimmungsbüchlein direkt an die jungen Erwachsenen schicken.

    Möchten Sie eine Debatte zu aktuellen Themen veranstalten? Jugend debattiert stellt Argumentationsblätter mit pro und kontra Argumenten zur Verfügung.

    Vom hep-Verlag herausgegeben wird Politics-Economics, ein spannendes Lernangebot zu Abstimmungen wie auch sonstigen aktuellen Fragen im Bereich Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Aufgaben, Lösungsvorschläge und Internet-Links, oftmals mit Kurzfilmen, erscheinen kostenlos während der allgemeinen Schulzeiten alle zwei bis drei Wochen jeweils am Montagmorgen.

  • Agenda 2030

    Die Agenda 2030 ist ein von den UNO-Mitgliedstaaten verabschiedeter Aktionsplan für eine nachhaltige Entwicklung. Mit 17 Zielen verpflichten sich die Mitgliedstaten, darunter auch die Schweiz, eine gemeinsame Lösung für die grossen Herausforderungen dieser Welt, wie extreme Armut, Klimawandel, Umweltzerstörung oder Gesundheitskrisen zu finden. Das vierte Ziel sieht die Förderung der Bildung vor. Dabei wird im Teilziel 4.7 auch auf Aspekte der politischen Bildung eingegangen.

  • Ausländerstimmrecht

    Auf Bundesebene haben Einwohnerinnen und Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht kein Wahl- oder Stimmrecht. Anders sieht das teilweise auf kantonaler und kommunaler Ebene aus. In gewissen Kantonen und Gemeinden können EinwohnerInnen ohne Schweizer Bürgerrecht mitentscheiden oder sich zur Wahl stellen. Ob Ausländerinnen und Ausländer in Ihrer Gemeinde abstimmen dürfen, finden Sie bei der EKM. Weitere Informationen zum Ausländerstimmrecht erhalten Sie auf ch.ch.

    Für Einwohnerinnen und Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht gibt es zahlreiche Projekte, die die Mitwirkung unterstützen. Wir haben einige unter Partizipation von Einwohnerinnen und Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht zusammengefasst.

  • Ausserschulische Projekte

    Politische Bildung und Partizipation finden zu einem grossen Teil auch in der Freizeit der Jugendlichen statt. Angebote von nationalen und kantonalen sowie lokalen Initiativen finden Sie in unserer interaktiven Liste der ausserschulischen Projekte. Auf unserem Flyer Aktiv werden haben wir eine Übersicht gestaltet, wie und wo Jugendliche sich einbringen können.

    Die Wirkung von ausserschulischen Aktivitäten zeigt die deutsche Studie von Balzer et al. Wie politische Bildung wirkt. Zur vertiefenden Auseinandersetzung können wir Ihnen weitere Studien empfehlen.

  • Beutelsbacher Konsens

    Viele Lehrpersonen haben Respekt davor, politische Themen im Unterricht zu diskutieren, da sie sich nicht dem Vorwurf aussetzen lassen wollen, die Schülerinnen und Schüler zu beeinflussen. Der Beutelsbacher Konsens kann hier als Leitlinie dienen und Hemmungen abbauen. Durch den Beutelsbacher Konsens soll sichergestellt werden, dass politische Bildung indoktrinationsfrei unterrichtet werden kann.  Inhaltlich ergeben sich drei Standards für den Unterricht:

    • Das Überwältigungsverbot: Die Lehrperson darf die Schülerinnen und Schüler nicht indoktrinieren, ihnen also nicht die eigene Meinung aufzwingen.
    • Das Kontroversitätsprinzip: Was in der Gesellschaft kontrovers diskutiert wird, soll auch in der Schule kontrovers behandelt werden.
    • Die Schülerorientierung: Schülerinnen und Schüler sollen eine politische Situation und eigene Werte und Interessen analysieren können und befähigt werden, die vorgefundene politische Situation in ihrem Interesse zu beeinflussen.

    Weiterführende Informationen zum Beutelsbacher Konsens stellt die Bundeszentrale für Politische Bildung zur Verfügung.

    Des Weiteren empfehlen wir Ihnen die Lektüre Was darf politische Bildung?

  • Bundeshaus

    Im Bundeshaus sind die Bundesversammlung (das Parlament, bestehend aus National- und Ständerat) sowie der Bundesrat (Regierung) untergebracht.

    Der Besuch im Bundeshaus sowie Führungen mit der Familie, dem Verein oder der Schulklasse sind kostenlos.

    Auch die Sessionen können kostenlos direkt in den Sälen verfolgt werden. Gruppen wird empfohlen, sich mindestens 8 Monate im Voraus online anzumelden. Für Einzelperson stehen 25 Plätze zur Verfügung, die sich nicht im Voraus reservieren lassen.

  • Bundeszentrale für politische Bildung (DE)

    Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) in Deutschland entstand in den Nachkriegsjahren mit dem Ziel, demokratische Werte und das Verständnis von politischen Sachverhalten zu fördern. Die bpb bringt diverse Publikationen heraus, organisiert Veranstaltungen mit Vergangenheit- und Gegenwartsbezug und leistet Förderbeiträge. Ausserdem enthält die Internetseite Beiträge zur Aktualität und Lexika.

    Wir freuen uns sehr, den grössten deutschsprachigen Schülerwettbewerb zur politischen Bildung als Partner der bpb in die Schweiz zu bringen. Das Aufgabenheft erscheint im Juli, Einsendeschluss ist jeweils im Dezember. Ob zum Thema YouTuber, Karl Marx oder Olympia, äusserst abwechslungsreiche Aufgabenstellungen stehen zur Wahl für 4.-12. Klassen .

    Ein interessantes Angebot der bpb für Junge ist Deine tägliche Dosis Politik. Dabei werden per WhatsApp, Insta o.Ä. von Montag bis Freitag eine Portion Politik, Geschichte oder aktuelle gesellschaftliche Debatten im Kurzformat erklärt.

  • Bürgerrecht

    Gewisse politische Rechte, wie das aktive und passive Wahlrecht, setzen das Schweizer Bürgerrecht voraus. Das Schweizer Bürgerrecht erhält man durch Abstammung oder durch Einbürgerung.

    Die Bürgerrechte zu kennen ist Teil der politischen Bildung und Voraussetzung, um am politischen Geschehen teilnehmen zu können. Eine Auflistung sowie die Geschichte der Bürgerrechte in der Schweiz gibt es beim Historischen Lexikon der Schweiz.

  • Charta für Demokratie

    Die Charta für Demokratie wurde 2015 von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sowie 103 National- und 35 Ständeräten/-innen unterzeichnet. Sie unterstreicht die Wichtigkeit von politischer Bildung und politischer Partizipation für die Demokratie und verpflichtet sich, diese zu fördern.

    Unter unserem Medienspiegel finden Sie die Aussagen von Bundesrätin Sommaruga und Nationalparlamentariern.

  • Citoyenneté

    Citoyenneté ist ein von der EKM (Eidgenössische Migrationskommission) lanciertes Projekt. Angestrebt werden dabei die Information, Mitsprache, Mitgestaltung und die Mitentscheidung in der Gesellschaft, unabhängig von Alter, Herkunft oder Geschlecht. Damit ist Citoyenneté gleich bedeutend mit Partizipation. Welche Projekte die EKM dabei fördert, ist auf ihrer Projektliste ersichtlich.

    Gründe und Ziele zur Citoyenneté finden Sie auch in der Medienmitteilung EKM und SAJV fördern Citoyenneté bei Jugendlichen.

    Für die weitere thematische Auseinandersetzung empfehlen wir unser Verständnis von politischer Partizipation oder unsere ABC-Einträge Partizipation in der Gemeinde und Partizipation in der Schule.

     

  • Debattieren

    Debattieren ein wichtiges Instrument der Politik, um seine Argumente darzulegen und zu versuchen, sein Gegenüber zu überzeugen (oder vom Gegenüber überzeugt zu werden).

    Debattieren fördert den gewaltlosen Umgang mit Konflikten. Eine Debattierkultur muss aber gefördert und gepflegt werden. In der Schweiz gibt es nur wenige Debattierclubs. Jugend debattiert bietet Unterrichtsmaterial, Trainings und Debattierwettbewerbe an.

  • Digitalisierung

    Wie werden Künstliche Intelligenz, Big Data und Internet der Dinge unsere Gesellschaft und unseren Staat verändern? Die Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Demokratie werden immer wieder an Veranstaltungen diskutiert, die Sie in unserem Eventkalender finden können.

    Im Bereich der digitalen BürgerInnenbeteiligung gibt es eine Vielzahl von Ideen und Instrumenten. Der Think Tank foraus (Forum Aussenpolitik) nutzt kollektive Intelligenz zum Beispiel, indem digital wie analog Lösungen zu verschiedenen politischen Themen von Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven und Fachwissen gesucht werden. Das Prinzip „Policy Kitchen“ wird im Video genauer erklärt.

    Ein ähnliches digitales Werkzeug um Lösungen kollektiv zu sammeln, wird auch erfolgreich in Vorarlberg angewendet. Kernaussagen werden auf der Webseite verdichtet und an politische Instanzen weitergeleitet. Durch das grosse politische Einvernehmen ist die Plattform ein hervorragendes Beispiel nicht nur für Partizipation, sondern auch für Transparenz in politischen Entscheidungsfindungen.

    Ebenfalls interessant ist die Frage, wie in der Schweiz die Internetnutzung mit der Bereitschaft zur Freiwilligenarbeit in Vereinen in Verbindung steht. Lesen Sie hier die Studie.

  • Direkte Demokratie

    In der direkten Demokratie werden politische Entscheidungen direkt vom Volk getroffen. Die Schweiz ist eine parlamentarische Demokratie mit ausgeprägten direktdemokratischen Elementen. Einerseits enthält sie repräsentative Elemente wie die Bundesversammlung, andererseits kann das Volk mithilfe von Initiativen und Referenden direkt den Gesetzgebungsprozess beeinflussen.

    Bei ch.ch und Vimentis finden Sie gute Hintergrundinformationen zur Schweizer Demokratie. Neuste Artikel und Studien über die direkte Demokratie in der Schweiz und ausserhalb finden Sie z. B. auf Swissinfo. Im Navigator to Direct Democracy sind die weltweiten demokratischen Instrumente aufgelistet.

  • Education21

    éducation21 ist das nationale Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Schweiz und eine Fachagentur der eidgenössischen Erziehungsdirektorenkonferenz.

    Im Auftrag der Kantone, des Bundes und der Zivilgesellschaft unterstützt éducation21 die Umsetzung und Verankerung von BNE auf Ebene obligatorische Schule und Sek II.

    Neben Weiterbildungen, Lernmedien, Beratung, Finanzhilfen für Schul- und Klassenprojekten koordiniert éducation21 auch das Schulnetz21.

  • Erklärvideos

    Gute Erklärvideos zum Thema Politik werden zum Beispiel von SRFmySchool, von Easyvote oder von der Bundeszentrale für politische Bildung angeboten. Easyvote School bietet zudem Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen und produziert Erklärvideos auch im Auftrag.

    Ein gelungenes Video für Jugendliche, welches Einblick in ein Kantonsparlament gewährt und erklärt, wie ein Gesetz entsteht ist, wurde 2018 vom Parlamentsdienst des Kantons Basel-Stadt veröffentlicht.

    Viele Kantone verfügen über einen eigenen Youtube-Kanal. Über kantonale Abstimmungen informiert beispielsweise der Youtube-Kanal des Kantons Zürich.

  • Europa – EU – Europarat

    Die Schweiz ist geografisch Teil von Europa und historisch und politisch eng damit verbunden. Viele Themen der Schweizer Aussenpolitik betreffen unsere Beziehungen zu Europa. Die wichtigsten Organisationen Europas sind die Europäische Union und der Europarat.

    Die Europäische Union ist ein Integrationsprojekt mit (ehemals 6 und) heute 28 Mitgliedsstaaten. Die Schweiz ist nicht Mitglied der EU, unterhält aber enge wirtschaftliche und politische Beziehungen zu ihr. Diese sind durch die bilateralen Verträge geregelt und zeigen sich auch darin, dass viele Schweizer Gesetzesregelungen autonom ans EU-Recht angepasst werden.

    Der Europarat hingegen zählt 47 Mitgliedstaaten, darunter die Schweiz. Die Europäische Menschenrechtskonvention und der daraus entstandene Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stammen vom Europarat.

    Einen guten Überblick über die Strukturen Europas verschafft die Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung Deutschland bpb, gratis verfügbar ist ebenso ein übersichtliches Unterrichtsdossier . Das ABC der Europapolitik des eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten enthält weitere Informationen zum Thema Europäische Union und Europarat.

    Viele Angebote im Bereich der politischen Bildung und Partizipation befassen sich mit der Europäischen Union und dem Europarat. So zum Beispiel die simulierten Sessionen des European Youth Parliament oder der Think-Tank zur Schweizer Aussenpolitik foraus, der unter anderem Ideen zu Europa-Fragen entwickelt.

    Auch der Europarat initiiert Projekte und veröffentlicht Publikationen im Bereich der politischen Bildung und Partizipation, wie beispielsweise die EDC/HRE Volumes I-VI Education for democratic citizenship and human rights in school practice – Teaching sequences, concepts, methods and models.

    In der Zusammenstellung der vergangenen Anlässe des Campus für Demokratie finden Sie Video und Zusammenfassung des Referates zum Thema Die Schweiz in Europa – Perspektiven für die politische Bildung.

  • Extremismus

    Unter politischem Extremismus versteht sich eine ablehnende Haltung gegenüber der Verfassung und die Idee, sie abzuschaffen oder einzuschränken. V.a. die Demokratie an sich oder einzelne Institutionen erfahren eine grosse Ablehnung. Extremistische Gruppen/Personen scheuen nicht vor Gewalt zurück, im ihre Ziele zu erreichen. Weitere Eklärungen finden sich z.B. bei der Bundeszentrale für politische Bildung.

    In der Schweiz gibt es seit 2017 einen Aktionsplan zur Verhinderung und Bekämpfung von Radikalisierung und gewalttätigem Extremismus. Sie finden dort Fach- und Anlaufstellen bei Verdacht auf Radikalisierung oder gewalttägigen Extremismus.

    Der Kanton St. Gallen hat zudem das Themenheft «Radikalisierung & Extremismus» veröffentlicht, welches Grundlagenwissen und Präventionsmöglichkeiten für Schule und Jugendarbeit vorstellt. Auf der Plattform «sicher! gesund» finden Sie weitere Informationen.

    Als Lehrerin oder Lehrer finden Sie zudem im Lehrerhandbuch zur Prävention von gewalttätigem Extremismus eine Handreichung zum Führen eines Unterrichtsgesprächs.

    Essays zu Rassismusprävention im Unterricht sind ausserdem frei zum Download beim Courageshop.

  • Filme

    Filme sind ideal, um politische Themen im Unterricht zu diskutieren. Die Stiftung éducation21 schlägt ausgewählte Filme, Kurzfilme und passendes Unterrichtsmaterial vor.

    Das Projekt KINOKULTUR IN DER SCHULE empfiehlt ebenfalls aktuelle und vergangene Kinofilme und gibt Ideen sowie Unterrrichtsmaterial für den Einsatz im Unterricht.

    Von verschiedenen Akteuren besteht ein breites Angebot an politischen Erklärvideos.

  • Fördergelder für ausserschulische Projekte

    Möchten Sie ein Projekt im Bereich der politischen Bildung und Partizipation durchführen? Untenstehend finden Sie einige Empfehlungen zu Stiftungen und staatlichen, kantonalen oder kommunalen Stellen, die Fördergelder sprechen.

    Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

  • Fördergelder für schulische Projekte

    Für schulische Projekte gibt es neben allgemeinen Förderern auch spezifische Finanzhilfen, die wir Ihnen empfehlen:

    • éducation21: Finanzhilfe für Klassen- oder Schulprojekte in den Bereichen Bildung für Nachhaltige Entwicklung BNE, Menschenrechtsbildung oder Rassismusprävention
    • x-hoch-herz: Fördergelder für schulische Projekte im Bereich gesellschaftliches Engagement

    Lesen Sie auch unseren Eintrag zu Wettbewerbe und Förderpreise. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

  • Forschende der politischen Bildung

    An Universitäten, pädagogischen Hochschulen und insbesondere am Zentrum für Demokratie Aarau wird zum Thema politische Bildung geforscht.  Die Vereinigung der Schweizer Hochschuldozierenden hat im April 2017 einen Bulltin zu Politikwissenschaft und zur politischen Bildung rausgegeben, in welchem verschiedene Aspekte der Schweiz aufgenommen werden.

    Der Verein DemocrayNet.eu vereinigt Demokratie-Forschende, die sich speziell für die praktische Anwendung der Forschung interessieren.

    Eine Datenbank zu Ergebnissen, Studien und Handlungsempfehlungen der politischen Bildung sammelt die Deutsche Transferstelle Politische Bildung.

  • Freiwilliges Engagement

    Freiwilligenarbeit ist eine Form von Partizipation, welche einen wichtigen Beitrag zum sozialen Lernen von Jugendlichen und unter gewissen Bedingungen auch politischen Lernen leistet. Nebst der Steigerung der sozialen Kohäsion ist Freiwilligenarbeit für die Schweizer Gesellschaft auch strukturell und ökonomisch von unerlässlichem Wert. Laut BFS wurde im Jahr 2016 rund 660 Millionen Stunden für Freiwilligenarbeit aufgewendet, was 7% des Gesamtvolumens der unbezahlten Arbeit ausmacht.

    Die Vernetzung und Kommunikation zwischen regionalen Fach- und Vermittlungsstellen für freiwilliges Engagement organisiert die nationale Dachorganisation benevol. Privatpersonen können hier auch kürzere oder längere Einsätze online finden.

    Mit Five Up wurde eine App zur Vereinfachung der Vernetzung von Organisationen und engagierten Personen entwickelt. Den Austausch zwischen Organisationen oder AkteurInnen fördert ausserdem das Netzwerk Freiwillig Engagiert.

    Welche Formen der Partizipation mit der Digitalisierung ermöglicht wurden oder laufend entwickelt werden, finden Sie im Eintrag Digitalisierung.

    Weitere Informationen zum Engagement in Vereinen.

     

  • Informationsplattformen

    Es gibt viele Projekte und Initiativen, die Lerninhalte auf anschauliche Art und Weise zusammentragen. Wir haben eine Liste mit Links von Seiten mit Hintergrundinformationen über Entscheidungshilfen bis zu Lernmedien, die im Unterricht eingesetzt werden können, zusammengetragen.

  • Interkultureller Austausch

    Zum einen gehört zu einer umfassenden politischen Bildung der Vergleich zwischen politischen Systemen verschiedener Länder, zum anderen kann interkulturelles Lernen einen wichtigen Beitrag zum Demokratielernen leisten. Beide Ansätze verfolgen ähnliche Ziele wie Toleranz und Respekt gegenüber anderen Sichtweisen, Interessen und Werten.

    Über ein vielfältiges Angebot von internationalen Austauschprojekten verfügt Movetia. Die Angebote reichen von Klassenaustausch über Ferienaustausch bis Europäischer Freiwilligendienst sowie Mobilitätsprojekten in der Schulbildung, Berufsbildung und Erwachsenenbildung. Das Programm Jugend in Aktion fördert zum Beispiel den europäischen Austausch und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der ausserschulischen Jugendarbeit.

    Kostenlos viersprachige Beratung zu Austauschprojekten für Jugendliche für Praktika, Au-pair, Sprachreisen, Freiwilligendienst etc bietet Eurodesk.

    Interkulturelles Lernen ermöglicht das Projekt Building Walls – Breaking Walls von Nakultur. Während einer Woche bauen Jugendliche aus verschiedenen Ländern zusammen eine – sinnvolle – Naturmauer. Abends wird Raum geschaffen für das gemeinsame Hinterfragen eigener Stereotypen und für Diskussionen über Mauern, Grenzen und Konflikte.

    Für politisches Lernen in Europa engagiert sich das EYP: Das Europäische Jugendparlament organisiert in Kooperation mit mehr als 1300 Schulen europaweit Sessionen für Jugendliche und simuliert damit demokratische Abläufe im Europäischen Parlament.

    Ebenfalls politisches Lernen fördern die Young European Swiss y-e-s: Das Projekt Challenge Europa bringt Jugendlichen auf einer Studienreise nach Brüssel und Strassburg die EU näher. Ausserdem bieten sie das Programm europe@school an.

    Für die Kantone Bern und Wallis besteht zudem das interkantonale Austauschprogramm Deux langues – ein Ziel für Klassen der 9. oder 10. Oberstufe.

    Ausserdem bestehen Möglichkeiten der Förderung des interkulturellen Austauschs innerhalb des Klassenzimmers, z.B. mit der Broschüre Ich spreche für mich: Erfahrungen von muslimischen Jugendlichen mit Vorurteilen vom NCBI.

  • Jugendparlamente

    Jugendräte und -parlamente sind eine gute Möglichkeit, um Jugendliche für die Politik zu begeistern / um dich einzubringen. Jugendparlamente bieten oft auch an, in Schulklassen über die politischen Prozesse in Gemeinden oder Kantonen zu berichten und Diskussionen zu veranstalten. Auf youpa findet sich eine Übersicht über alle ca. 70 bestehenden Jugendparlamente der Schweiz sowie Unterstützungsangebote und weitere Projekte wie Speed-Debating.

    Ein besonders erfolgreiches Beispiel eines Jugendparlamentes als Sprachrohr der Jugend ist das Jugendparlament Zürich, da es im Gegensatz zu den meisten als Vereine strukturierten Jugendparlamenten eine offizielle politische Anerkennung erreicht hat.

    Gibt es in Ihrer/deiner Gemeinde noch kein Jugendparlament? Der Dachverband für Jugendparlamente (DSJ) unterstützt Behörden und Jugendliche bei der Neugründung.

  • Kinder- und Jugendpolitik Schweiz

    Kinder- und Jugendpolitik Schweiz ist eine Plattform des Bundesamtes für Sozialversicherungen und der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren. Auf der Plattform sind Angaben zu den rechtlichen Grundlagen, den Leistungen, zu interessanten Projekten und Programmen auf nationaler und kantonaler Ebene sowie exemplarisch auf Gemeindeebene abrufbar.

    Weltweit zertifiziert UNICEF Gemeinden mit dem Label Kinderfreundliche Gemeinde, wenn sie gezielt die Steigerung der Kinderfreundlichkeit in ihrem nahen Lebensumfeld fördern. Schritte zur Auszeichnung sind eine Standortbestimmung, die Veranstaltung eines Workshops/einer Zukunftswerkstatt mit Kindern und Jugendlichen, die Formulierung eines Aktionsplans sowie eine Evaluation.

    Informieren Sie sich auch über Kinder- und Jugendparlamente.

  • Kinderbüros und Kinderparlamente

    Die Kinderlobby organisiert in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) und dem Kinderdorf Pestalozzi die Kinderkonferenz. Bei dieser diskutieren die Kinder über ihre Rechte.

    Weitere Projekte sind zum Beispiel „Kinder mit Wirkung“ vom Kinderbüro Basel oder die Ombudsstelle Kinderrechte vom Verein Kinderrechte Ostschweiz.

    Daneben gibt es in vielen Gemeinden und Städten Kinderparlamente. Eines der ältesten Kinderparlamente ist z.B. das Kinderparlament Luzern.

  • Kinderrechte

    Die UN-Kinderrechtskonvention vom 20. November 1989 wurde am 24. Februar 1997 von der Schweiz ratifiziert. Die Kinderrechte sind Teil der Menschenrechte. Sie sehen explizit die Beteiligung der Kinder an Entscheidungen vor, die ihr Wohl betreffen. Das bedeutet, dass Kinder ein Recht auf Partizipation haben. Sie haben ebenfalls das Recht auf Bildung und Ausbildung.

    Das Netzwerk Kinderrechte Schweiz arbeitet gemeinsam mit den Kinderrechts-Netzwerken Österreich und Deutschland an einem Projekt zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Berichtsverfahren zur UN-Kinderechtskonvention.

    Der 20. November als internationaler Tag der Kinderrechte bietet sich als Gelegenheit an, die Kinderrechte in- und ausserhalb der Schule zu thematisieren. Humanrights.ch und childsright führen Listen mit didaktischen Materialien für verschiedene Schulstufen. Compasito stellt Unterrichtsplanungen und Arbeitsblätter gratis zur Verfügung. Weitere Projekte gibt es von Enfants du Monde oder Pro Juventute. In der folgenden Methodendatenbank wird ein Überblick über das Angebot geschaffen. Spannende Erklärvideos von Unicef finden Sie hier.

  • KiTas

    Welche Gestaltungs- und Partizipationsmöglichkeiten gibt es in Kindertagesstätten oder Kindergärten? Diese Frage beschäftigt das Zentrum für Frühkindliche Bildung Fribourg, welches in diesem Bereich im Projekt PINKS (Partizipation in der frühesten Kindheit) forscht.

     

    Kennen Sie weitere Forschung oder Projekte in diesem Bereich? Wir freuen uns auf Ihre Hinweise!

     

     

  • Klassenrat

    Der Klassenrat ermöglicht Kindern, Demokratie zu erleben und Konflikte auszuhandeln. Wichtig ist dabei, dass der Klassenrat mit genügend Kompetenzen ausgestattet, sodass es sich nicht um eine Simulation, sondern ein authentisches Mitwirkungsinstrument handelt.

    Auf Politiklernen.ch finden Sie Materialien und Leitfäden für die Einführung eines Klassenrats.

    Viele weitere Anregungen zu partizipativem Unterricht finden Sie in unserem Eintrag partizipative Methoden.

  • Lehrmittel

    Empfehlenswerte Lehrmittel für die Sekundarstufen I und II sind das Demokratie-Journal vom Lehrmittelverlag Zürich sowie Politik und Du vom hep-Verlag.

    Sehr zu empfehlen für ein umfassenderes Verständnis von Politischer Bildung und Partizipation und guten Praxisbeispielen ist der Ordner Politik und Demokratie – leben und lernen, Grundlagen für die Aus- und Weiterbildung, vom schulverlag.

    Eine Vielzahl an evaluierten Lernmedien können bei éducation21 ausgeliehen oder bestellt werden.

    Weitere Lehrmittel zum Thema politische Bildung und Partizipation werden von politischebildung.ch, zebis.ch, éditions loisirs et pédagogie, der Webplattform für Schülerinnen und Schüler von «Gesellschaften im Wandel», der Bundeszentrale für politische Bildung sowie diversen pädagogischen Hochschulen angeboten.

    Lesen Sie auch unseren Eintrag zu Staatskunde.

  • Lehrplan 21

    Der Lehrplan 21 entstand wie der plan d’études romand und der piano di studio della scuola dell’obbligo im Rahmen des HarmoS-Konkordats und hat zum Ziel, die Lehrpläne für die Volksschule der 21 deutsch- oder mehrsprachigen Kantone zu harmonisieren. Unter dem Aspekt der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nimmt der Lehrplan 21 Ziele der politischen Bildung auf. Als erstes von sieben fächerübergreifenden Themen werden dort im Kapitel Politik, Demokratie und Menschenrechte deren Relevanz erläutert sowie Beispiele für Bezüge zu anderen Fachbereichszielen aufgelistet.

    Welche Kantone den Lehrplan 21 eingeführt haben und auf welche Art und Weise, lässt sich ebenfalls auf der offiziellen Internetseite des Lehrplanes 21 nachlesen.

  • Literatur

    Um einen ersten Überblick zum Thema politische Bildung und Partizipation zu erhalten, empfehlen wir:

    „Handbuch politische Bildung“, Wolfgang Sander Hrg. (2014), ISBN: 978-3-89974969-4

    „Politik und Demokratie – leben und lernen“ Rolf Gollob, Christian Graf-Zumsteg, Bruno Bachmann, Susanne Gattiker, Béatrice Ziegler (2007), ISBN: 3-292-00453-5

    Hintergrundinformationen zur schweizerischen Demokratie liefern:

    Schweizerische Demokratie, Wolf Linder, Sean Müller (2017), ISBN: 978-3-258-08009-3

    Als eine historische und auf die Schweiz bezogene Lektüre bietet der Reader:

    „Was soll politische Bildung ?“, Alexander Lötscher, Claudia Schneider, Béatrice Ziegler, ISBN: 978-3-0355-0533-7

    Weitere Literatur finden Sie auf den Internetseiten der Schweizerischen Nationalbibliothek sowie von swissbib.

    Die Bundeszentrale für politische Bildung führt zudem ein Dossier zum Thema politische Bildung, in welchen Definitionen als auch aktuelle Debatten vorgestellt werden.

    Siehe auch Forschende der politischen Bildung und Studien

    Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

  • Menschenrechte

    Die Menschenrechte sind in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948 festgehalten. Der Europarat hat zudem am 4. November 1950 die Europäische Menschenrechtskonvention beschlossen. Sie wurde 28. November 1974 von der Schweiz ratifiziert. Über deren Einhaltung wacht der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Auch die Kinderrechte sind Teil der Menschenrechte.

    Mehr Hintergrundwissen liefert das EDA in seinem ABC der Menschenrechte.

    Wie können Menschenrechte gelernt und gelehrt werden?
    Der Europarat hat eine Charta zur politischen Bildung und zur Menschenrechtsbildung erarbeitet. Humanrights.ch bietet zudem für verschiedene Unterrichtsstufen didaktische Materialien für die Menschenrechtsbildung an. Eine Vielzahl an interaktiven Gruppenübungen, auch für den ausserschulischen Kontext, finden Sie beim KOMPASS. Fertig aufbereitete Unterrichtssequenzen inkl. Arbeitsblätter zum Download finden sich auch auf compasito.

    Das Zentrum für Menschenrechte veranstaltet Zusammenkünfte und Wissenstransfer zwischen den Hochschulen und Praxispartnern. Weitere Informationen und Lernmedien finden sich auch bei éducation21.

  • Migrantensession

    In Anlehnung an die Jugendsession wurde am 27. Juni 2015 die erste Migrantensession in Basel durchgeführt. Die Migrantensession soll Migrantinnen und Migranten die Möglichkeiten geben, sich am politischen Leben in der Schweiz zu beteiligen.

  • Museum

    Ein Museumsbesuch kann Interesse an historischen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Ereignissen wecken und Wissen zu diesen vermitteln.

    Unter dem Dach des Schweizerischen Nationalmuseums sind das Landesmuseum Zürich, das Château de Prangins, das Forum Schweizer Geschichte Schwyz sowie das Sammlungszentrum in Affoltern am Albis vereint. Diese Museen veranschaulichen die Schweizer Geschichte und bieten Ausstellungen zu aktuellen Themen an.

    Das Polit-Forum Käfigturm, dessen Besuch sich gut mit einer Besichtigung im Bundeshaus verbinden lässt, empfiehlt sich für Ausstellungen und Veranstaltungen zu politischen Themen. Der Betrieb des Käfigturms wird ab 2018 wiederaufgenommen.

    Ab dem 28. Oktober 2018 findet im Stapferhaus in Lenzburg eine Ausstellung zum Thema Fake News, Fake-Profile und Fake-Produkte statt. Die Ausstellung regt zur Reflexion an und bietet zusätzliche didaktische Angebote für Schulklassen.

  • Parlamentsdienste

    Die Bundesversammlung sowie gewisse kantonale und kommunale Parlamente verfügen über einen Parlamentsdienst. Diese sind für den reibungslosen Parlamentsbetrieb zuständig und informieren die Öffentlichkeit über die Tätigkeiten des Parlaments.

    Die nationalen Parlamentsdienste bieten einige spielerische Aktionen an – wie der virtuelle Rundgang, JuniorParl oder CiviCampus – um den Bundesbetrieb vorzustellen.

  • Parteien

    Parteien sind Organisationen, in denen sich Menschen mit ähnlichen oder gleichen politischen Positionen und Zielen zusammenschliessen. Sie sind ein wichtiger Grundpfeiler einer liberalen Demokratie, da sie in Parlamenten vertreten sind, Regierungsmitglieder stellen und den öffentlichen Diskurs prägen. Sich in einer Partei zu engagieren gehört zu den klassischen Formen der politischen Partizipation.

    Die Bundeskanzlei listet auf ihrer Internetseite die grössten Parteien der Schweiz auf. Auf regionaler und kommunaler Ebene variiert deren Präsenz. Zudem existieren Parteien, die nicht auf nationaler Ebene aktiv sind.

    Beim Parteienkompass können Sie Ihre eigene Position mit denjenigen der Parteien verglichen und herausfinden, welche Partei Ihnen am nächsten ist.

    Zu möglichen Unsicherheiten bei der Thematisierung von Parteien und dem vermeintlichen Gebot der Neutralität als Lehrperson bietet die PH Wien eine sehr empfehlenswerte Handreichung „Was darf Politische Bildung?“.

  • Partizipation in der Gemeinde

    Durch die föderale Struktur der Schweiz haben Bürgerinnen und Bürger auf Gemeindeebene viel Gestaltungsfreiheit und Mitwirkungsmöglichkeiten.

    Partizipation in der Gemeinde-Strategie einzuplanen, empfiehlt auch der Schweizerische Gemeindeverband. Im Projekt in comune werden Partizipationsprojekte vorgestellt sowie Hintergrundinformationen in einer Liste mit Praxisleitfäden, Literatur, Methoden und Studien zum Thema Partizipation gesammelt, wie beispielsweise der Partizipationsleitfaden, der die Stadt Winterthur mit der FHS St. Gallen entwickelt hat.

    Infoklick vergibt zudem das Zertifikat Gemeinde mit Wirkung an Gemeinden, welche am Projekt Jugend mit Wirkung teilnehmen und so die Partizipation von Jugendlichen in der Gemeinde fördern.

    Weltweit zertifiziert UNICEF Gemeinden mit dem Label Kinderfreundliche Gemeinde, wenn sie gezielt die Steigerung der Kinderfreundlichkeit im nahen Lebensumfeld fördern.

    Sehr empfehlenswert ist ausserdem die Lektüre der Studie „Von der Stimme zur Wirkung“ zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde sowie gelingenden Faktoren.

    Erfolgreiche Beispiele von lokalen wie nationalen Beteiligungsmöglichkeiten, die sich durch neue Technologien ergeben, finden Sie in unserem Eintrag Digitalisierung.

    Schauen Sie sich auch Video/Bericht zu unserem ersten Vernetzungsanlass Ohne Partizipation keine Demokratie an.

  • Partizipation in der Schule und im Klassenzimmer

    Demokratie betrifft nicht nur die Staatsform, sondern allgemein unseren Umgang miteinander. Um die Werte der Demokratie zu verinnerlichen, bietet die Schule eine besonders gute Möglichkeit. Inspiration zum Wie und Warum finden Sie im Video der FHNW.

    Der Europarat hat zum Thema demokratische Schulgestaltung einen Leitfaden erarbeitet. Besonders gute Hinweise zur Umsetzung von erlebbarer Demokratie in der Schule liefert auch der Praxisleitfaden der Stadt Zürich oder des Kantons Aargau. Sehr empfehlenswert ist ausserdem die Lektüre der Studie „Von der Stimme zur Wirkung“ zu Formen der Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Schule sowie gelingenden Faktoren.

    Inspirierendes Beispiele für partizipative Schulkultur sind z.B. die Luzerner Schule Wauwil mit dem mehrfach preisgekrönten Projekt Schul(T)räume und Pausen(T)räume oder die Democratic School Hadera in Israel. Weitere Praxisbeispiele und Ressourcen führt das schulnetz21 auf.

    Bekannte Partizipationsinstrumente sind der Klassenrat oder SchülerratWeitere Ideen finden Sie in unserer Sammlung Partizipative Methoden.

    Partizipation ermöglichen auch Sozialraumorientierte Schulen, welche eine starke Vernetzung zwischen schulischen und ausserschulischen Räumen und Akteuren anstreben. Die Schule wird Ausgangspunkt für verschiedene Angebote in den Bereichen Bildung, Freizeit, Betreuung und Kultur, die Schule und das Quartier Ausgangspunkt für entdeckendes Lernen.

    Schulen, die Interesse haben, systematische Erkenntnisse über Partizipation in ihrer Schule zu gewinnen und das Thema Partizipation weiterzuentwickeln, sind eingeladen, sich für ein Weiterbildungsangebot der PH Zürich anzumelden.

    Wir empfehlen zudem die Lektüre des Berichts zu unserem ersten Vernetzungsanlass.

  • Partizipation von Einwohnerinnen und Einwohnern ohne Schweizer Bürgerrecht

    Auf der Internetseite des Projektes Citoyenneté der eidgenössischen Migrationskommission sind zahlreiche Beispiele aufgeführt.

    Diverse Städte und Gemeinden geben Migranten und Migrantinnen die Möglichkeit, sich politisch einzubringen. Beispiele sind das Forum der MigrantInnen und Migranten der Stadt Bern, der Ausländerinnen- und Ausländerbeirat der Stadt Zürich oder Migralto – Modell aktive Bürgerschaft älterer Migrantinnen und Migranten der Stadt Biel.

    Verschiedene Organisationen haben zudem Projekte für jüngere Migrantinnen und Migranten lanciert. Darunter befinden sich beispielsweise Speak out, Junge Brückenbauer_innen oder Varietà.

    Weitere Beispiele finden Sie in unserer Projektliste für ausserschulische Akteure.

    Am 5. Juni 2018 fand in Basel die Veranstaltung „Partizipation im Zeitalter der Migration“ des Campus für Demokratie statt. Lesen Sie hier den Bericht zum Event.

  • Partizipative Methoden

    Die Fähigkeit zur Partizipation wird uns nicht in die Wiege gelegt, sondern muss wie alles andere erlernt werden. Wollen Sie Ihre nächste Veranstaltung, Sitzung oder Unterrichtseinheit partizipativ gestalten? Gut erläuterte Methoden und Anwendungsbeispielen liefert die Methodensammlung der voja, die Internetseite partizipation.at  sowie die Methodendatenbank (Kinderrechte).

    Es kann sich zudem lohnen, eine externe Trainerin oder einen externen Trainer zu engagieren.

  • Petition

    Eine Petition ist eine schriftliche Bitte, Forderung oder Anregung an die zuständige Behörde. Um einer Petition mehr Gewicht zu verleihen, kann sie von mehreren Personen unterschrieben werden. Jede und jeder, unabhängig von Alter oder Staatsangehörigkeit, kann eine Petition lancieren oder unterschreiben.

    Weitere Erklärungen zur Form der Petition finden Sie bei

    Um Unterschriften online zu sammeln, eignen sich bestehende Plattformen wie campax (Schweizer NGO), openpetition (international) oder petitio. Letztere ist geeignet für die Regionen Aargau/Basel, da die AZ Medien versprechen, jeder erfolgreichen Petition mit einem Brief an die verantwortlichen Stellen Nachdruck zu verleihen.Für Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 eignet sich besonders engage, um von einem bestehenden Netzwerk zu profitieren.

  • Planspiele

    Planspiele, Simulationen oder Rollenspiele eignen sich sehr gut, um politische Prozesse kennenzulernen und das Aushandeln von Lösungen erfahrbar zu machen. Zudem bringen sie Abwechslung in den Schulalltag.

    Mit dem Planspiel ja – nein – vielleicht? können Lehrpersonen Rollenspiele zu verschiedenen Themen direkt im Klassenzimmer durchführen. Externe Trainer können Sie beim Projekt Politik-Macht-Gesetz für einen Tag buchen.

    Bei Mein Standpunkt und Schulen nach Bern können SchülerInnen sogar im Nationalratssaal debattieren.

    Für Primarschülerinnen und Primarschüler ist das Programm Unsere Gemeinde von YES ideal um die Aufgaben, Rollen und Verantwortungsbereiche der verschiedenen Akteure der Gemeinde kennen zu lernen.

  • Politische Rechte

    Als parlamentarische Demokratie mit ausgeprägten direktdemokratischen Elementen verfügen Schweizerinnen und Schweizer über viele institutionalisierte politische Rechte. Neben dem aktiven und passiven Wahlrecht sind dies unter anderem das Petitions-, Initiativ- und Referendumsrecht. Diese ermöglichen eine direkte Teilnahme am politischen Prozess.

    Alle Informationen zu den politischen Rechten in der Schweiz lassen sich auf den Internetseiten der Bundeskanzlei und auf ch.ch finden.

  • Politische Vorstösse zur politischen Bildung

    Zum Thema politische Bildung und Partizipation gab und gibt es immer wieder parlamentarische Vorstösse mit dem Ziel, sie zu fördern. Alle Vorstösse auf nationaler Ebene zum Thema politische Bildung sind hier einsehbar.

    Alle Vorstösse auf nationaler Ebene zum Thema Partizipation sind hier einsehbar.

    Auf den jeweiligen Internetseiten der kantonalen Parlamentsdienste sind zudem die Vorstösse auf kantonaler Ebene einsehbar.

  • Projekt starten

    Sie haben eine Idee für ein Projekt im Bereich der politischen Bildung und Partizipation?

    Gerne hilft Ihnen der Campus für Demokratie mit Kontakten und Tipps weiter. Kinder und Jugendliche können sich zudem bei infoklick.ch beraten lassen.

    Eine gute Methodenübersicht und Tipps finden Sie hier.

    Für finanzielle Anliegen lesen Sie Fördergelder für schulische und ausserschulische Projekte und Wettbewerbe und Förderpreise.

    Sind für Ihr Projekt IT-Strukturen erforderlich, lohnt es sich, einen Blick auf Stifter-helfen zu werfen, welche gemeinnützigen Organisationen Produktspenden oder Sonderkonditionen ermöglichen.

    Ebenfalls von Interesse könnten unsere Einträge Studien und Vereine sein.

     

  • Radio

    Kinder und Jugendliche haben an verschiedenen Orten die Möglichkeit, sich als Radiomoderatorinnen und Radiomoderatoren zu versuchen.

    Für Jugendliche auf Lehrstellensuche gibt es bei der Radioschule klipp+klang das Brückemodul Ready-Steady-Go.

    Sie können sich über Politik auf verschiedenen Sendern informieren:

    Für Schulklassen gibt es ebenfalls einige Angebote:

    Spezifische Partizipationsangebote für Einwohnerinnen und Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht finden sich z.B. bei Radio X, Radio LoRa,

    Möglichkeiten zur Mitgestaltung im Radio müssen auch immer inklusiv sein. Deshalb bietet die Radioschule klipp+klang verschiedene Empowerment-Projekte an.

    Radioangebote auf Französisch finden Sie hier.

    Projekte im Radiobereich werden z.B. von der Stiftung für Radio und Kultur Schweiz gefördert. Die Förderbedingungen finden Sie auf der Webseite.

  • Rechtslage
  • Referate

    Planen Sie eine Tagung oder eine Weiterbildung zum Thema politische Bildung und Partizipation? Gerne empfehlen und vermitteln wir Ihnen Referenteninnen und Referenten oder kommen den Campus für Demokratie vorstellen.

    Wir freuen uns ausserdem, wenn Sie uns Veranstaltungen mitteilen, damit wir diese bewerben können.

  • SchülerInnenrat

    Der SchülerInnenrat ist eine besonders geeignete Form für Jugendliche, ihre Interessen zu vertreten und die Schule mitzugestalten. Im Unterschied zum Klassenrat ist dieser klassenübergreifend. Eine mögliche angeleitete Form ist, dass jede Klasse zwei SchülerInnen stellt, die für eine bestimme Zeitspanne als Delegierte im SchülerInnenrat vertreten sind. Diese sind dafür verantwortlich, die Klassenmeinungen zu vertreten, den Informationsfluss zwischen der Klasse und dem SchülerInnenrat sicherzustellen und Vertraulichkeit zu gewähren.

    Auf der Sekundarstufe II strukturieren sich  SchülerInnenvertretungen meist selber. Schweizweit gibt es dazu die Union der Schülerorganisationenwelche auch daran bestrebt ist, die Sicht der SchülerInnen in der Schweizer Bildungspolitik zu vertreten.

    Ein gelungenes Beispiel der Zusammenkunft verschiedener SchülerInnenvertretungen und damit Empowerment ist der alljährlich mit ca. 200 Jugendlichen stattfindende Münchner SchülerInnenkongress.

    Eine besondere Form eines Schülerrates ist das Ideenbüro. Hier beraten Kinder Kinder – und manchmal auch Erwachsene – mit Ideen und Ratschlägen.

    In unserem Eintrag partizipative Methoden finden Sie weitere Anregungen.

     

  • Schulische Projekte

    Es gibt eine Vielzahl von schulischen Projekten mit dem Ziel, die politische Bildung und Partizipation zu fördern. Die Projektliste wird laufend aktualisiert und beinhaltet nationale als auch kantonale und lokale Initiativen.

  • Staatskunde

    Politische Bildung ist weitaus mehr als Staatskunde. Trotzdem ist es wichtig, einen Überblick über bestehende Strukturen zu erhalten. Fragen rund um den Staat beantwortet ch.ch , zum Bundesrat admin.ch, zu National- und Ständerat parlament.ch und zu aktueller Schweizer Politik Vimentis.

    Für den Unterricht bestehen zahlreiche online Angebote: SRF mySchool bietet ein sehr lebensnahes Einstiegsvideo zum demokratischen System der Schweiz inkl. Arbeitsblätter und didaktischen Hinweisen. Easyvote stellt Arbeitsblätter, Erklärvideos und Lektionsplanungen zur Schweizer Staatskunde und Abstimmungen zu Verfügung sowie viele weitere Themendossiers z.B. zu Migration, Altersvorsorge oder Europa. Politics-Economics ermöglicht die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen in den Bereichen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Aufgaben, Lösungsvorschläge und Internet-Links, oftmals mit Kurzfilmen, erscheinen kostenlos vom hep-Verlag online während der allgemeinen Schulzeiten alle zwei bis drei Wochen jeweils am Montagmorgen.

    Sehen Sie auch, welche Lehrmittel wir empfehlen.

    Projekte im und ausserhalb des Klassenzimmers machen die politische Bildung lebendig und partizipativ. Akteure sind in unserer interaktiven Projektliste zusammengestellt.

  • Stimmrechtsalter 16

    Auf Bundesebene und in 22 Kantonen erlangen Einwohner mit Schweizer Bürgerrecht ab dem abgeschlossenen 18. Lebensjahr das Wahl- oder Stimmrecht. Einzig im Kanton Glarus erlangen Einwohner mit dem Schweizer Bürgerrecht diese schon ab dem abgeschlossenen 16. Lebensjahr.

    Mehr Informationen zu politischen Vorstössen zur Senkung des Wahlrechtsalters liefert Année Politique Suisse.

    Das Projekt Demokratiebaustein Mitbestimmungsrechte befasst sich explizit mit unterschiedlichen Regelungen und Voraussetzungen für das Stimmrecht über Zeit und in unterschiedlichen Regionen.

  • Studien

    Eine Ist- und Soll-Analyse von sozialer und politischer Partizipation von Jugendlichen wurde vom SAJV in Zusammenarbeit mit dem DSJ veröffentlicht.

    Sehr empfehlenswert ist ausserdem die Lektüre der Studie „Von der Stimme zur Wirkung“ zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen zu Hause, in der Schule sowie auf Gemeindeebene.

    Der jährliche von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft herausgegebene Freiwilligen-Monitor misst das freiwillige Engagement der Schweizerbevölkerung.

    In Zusammenarbeit mit dem gfs.Bern publiziert der Dachverband der Schweizer Jugendparlamente den easyvote Politmonitor, der die Motivationsfaktoren zur politischen Teilhabe von jungen Erwachsenen misst.

    Um Anregungen von weiteren Studien sind wir dankbar.

    Lesen Sie auch Forschende der politischen Bildung und Literatur.

  • Theater

    Theater können das Interesse an Politik wecken, mit dem Publikum interagieren und es teilnehmen lassen. Es kann somit als Mittel für die politische Bildung und Partizipation eingesetzt werden. Ein Beispiel eines transkulturellen, partizipativen Theaters ist das MAXIM Theater in Zürich.

  • Trainer

    Für partizipative Entscheidungsprozess lohnt es sich, Trainerinnen oder Trainer zu engagieren. Euforia zum Beispiel wendet innovative Methoden für die partizipative Entscheidungsfindung an. Das NCBI wiederum bildet Trainer im Bereich der Friedensförderung und Konfliktbewältigung aus. Zum Thema Menschenrechte bietet Amnesty International ausgebildete Trainer an. Auch das ZDA, die DemocracyNet oder der Verein Demokrative können Ihnen Trainer für Workshops und Simulationen vermitteln.

    Gerne können Sie uns für persönliche Empfehlungen anfragen.

    Siehe auch Methoden für partizipative Entscheide.

  • UNO

    Youth Rep gibt jährlich drei Jugendlichen die Möglichkeit, die Schweizer Jugend bei der UNO zu vertreten.

    Wollen Sie Vereinten Nationen die UNO im Klassen Zimmer vorstellen? Die jährlich gewählten Youth Reps der Schweiz kommen gerne vorbei.

    Informationen zu den Beziehungen zwischen der Schweiz und der UNO gibt es auf der Internetseite des ABC der UNO.

  • Veranstaltungen

    Hier geht es weiter zum Veranstaltungskalender.

  • Vereine

    Vereine gehören neben der Familie und der Schule zu wichtigen Instanzen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Wertevermittlung und können daher auch einen Ort der politischen Bildung und Partizipation darstellen. Vereinen kommt auch ein besonderer Stellenwert zu, zumal politische Parteien in der Schweiz meist als Vereine organisiert sind.

    Auch viele Jugendorganisationen sind als Verein organisiert und werden vom Schweizerischen Dachverband der Jugendorganisationen vernetzt und beraten und erhalten durch sie eine Stimme in der Politik.

    Plan international Schweiz hat 2018 das Projekt Wir reden mit lanciert, um die Partizipation von Kindern und Jugendlichen innerhalb von Vereinen zu fördern. Die Webseite beinhaltet sehr gute Umsetzungstipps, vielfältige Beispiele von Partizipationsformen sowie Vereinsporträts.

    Informationen und Beratung zu rechtlichen und administrativen Vereinsfragen bietet die Fachstelle Vitamin B.

     

  • Wahlbeteiligung

    Zahlen zur Wahlbeteiligung liefert das Bundesamt für Statistik.

  • Wahlen

    Anstehende Wahlen sind eine gute Gelegenheit, um das politische System der Schweiz in der Schule zu thematisieren.

    Informationen und Analysen zu aktuellen Wahlen auf nationaler und kantonaler Ebene erhalten Sie bei ch.ch, dem Politnetz und Vimentis.

    Smartvote bietet die Möglichkeit, Ihre politischen Ansichten anhand eines Fragebogens mit Parteien und PolitikerInnen zu vergleichen. Was die Parteienlandschaft angeht, ist der Parteienkompass ebenfalls zu empfehlen.

  • Wettbewerbe und Förderpreise

    Die Teilnahme an Wettbewerben hilft dem eigenen Projekt oder Vorhaben zu mehr Bekanntheit und kann das Projektbudget aufbessern. Für Organisationen gibt es zum Beispiel den Demokratiepreis der Neuen Helvetischen Gesellschaft – Treffpunkt Schweiz.

    Für Jugendliche gibt es eine Vielzahl von Wettbewerben, an denen sie mit ihren Projekten teilnehmen können. Infoklick.ch macht in seinem Newsfeed darauf aufmerksam.

    Der Wettbewerb «Projekt 9» bietet Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse die Gelegenheit, ihre Projektarbeit zu präsentieren und sich mit Gleichaltrigen zu messen.

    Im Rahmen der UNO Agenda 2030 können Jugendliche am Wettbewerb von Eduki teilnehmen und sich für Ziele der nachhaltigen Entwicklung einsetzen. Dabei bestehen die Kategorien künstlerische Umsetzung, mediale Umsetzung oder konkrete Aktion.

    Ein weiterer thematischer Wettbewerbe ist der grösste deutschsprachige Schülerwettbewerb zur politischen Bildung der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), den wir als Partner in der Schweiz koordinieren. Das Aufgabenheft erscheint im Juli, Einsendeschluss ist jeweils im Dezember. Ob zum Thema YouTuber, Karl Marx oder Olympia, äusserst abwechslungsreiche Aufgabenstellungen stehen zur Wahl für 4.-12. Klassen .

    Für Projekt- und Maturarbeiten empfiehlt sich der seit 2003 bestehende Schweizer Geschichtswettbewerb HISTORIA, der zur historischen Spurensuche in der Familie oder Umgebung animiert.

     

     

  • Wissenschaftliche Arbeiten

    Sind Sie StudentIn oder DozentIn und haben Vorschläge für Bachelor- oder Masterarbeiten im Bereich der politischen Bildung und politischen Partizipation? Sehr gerne sind wir Ihnen mit Inputs und Kontakten behilflich.

  • Zentrum für Demokratie Aarau

    Das Zentrum für Demokratie Aarau forscht zu Demokratiefragen aus der Perspektive der Politikwissenschaft, der Rechtswissenschaft und der politischen Bildung/Geschichtsdidaktik und macht seine Resultate frei zugänglich.

    Dafür betreibt es z.B. Internetseite politischebildung.ch sowie die das Fachmagazin POLIS.

    Das Zentrum wird getragen von der Universität Zürich, der Fachhochschule Nordwestschweiz, dem Kanton Aargau sowie der Stadt Aarau. Es wurde 2009 gegründet.

  • Zentrum Polis (A)

    Das Zentrum Polis ist Teil der Internetseite schule.at, welche vom österreichischen Bundesministerium für Bildung unterhalten wird. Es ist wie der Campus für Demokratie eine Plattform für politische Bildung, welche Lehrpläne und -mittel, Akteurinnen und Akteure, Projekte sowie Veranstaltungen vereint.