• Abstimmungen

    Informationen und Analysen zu aktuellen Abstimmungen auf nationaler und kantonaler Ebene erhalten Sie beim Bund, bei ch.ch, dem Politnetz und bei Vimentis. Einfach erklärt werden alle Abstimmungen auf easyvote. Gemeinden können die easyvote-Abstimmungsbüchlein direkt an die jungen Erwachsenen schicken.

    Möchten Sie eine Debatte zu aktuellen Themen veranstalten? Jugend debattiert stellt Argumentationsblätter mit pro und kontra Argumenten zur Verfügung.

  • Agenda 2030 (Target 4.7)

    Die Agenda 2030 ist ein von den UNO-Mitgliedstaaten verabschiedeter Aktionsplan für eine nachhaltige Entwicklung. Mit 17 Zielen verpflichten sich die Mitgliedstaten, darunter auch die Schweiz, eine gemeinsame Lösung für die grossen Herausforderungen dieser Welt, wie extreme Armut, Klimawandel, Umweltzerstörung oder Gesundheitskrisen zu finden. Das vierte Ziel sieht die Förderung der Bildung vor. Dabei wird im Teilziel 4.7 auch auf Aspekte der politischen Bildung eingegangen.

  • Ausländerstimmrecht

    Auf Bundesebene haben Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht kein Wahl- oder Stimmrecht. Anders sieht das teilweise auf kantonaler und kommunaler Ebene aus. In gewissen Kantonen und Gemeinden können Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht mitentscheiden oder sich zur Wahl stellen. Ob Ausländerinnen und Ausländer in Ihrer Gemeinde abstimmen dürfen, finden Sie bei der EKM. Weitere Informationen zum Ausländerstimmrecht erhalten Sie auf ch.ch.

    Für Einwohnerinnen und Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht gibt es zahlreiche Projekte, die die Mitwirkung unterstützen. Wir haben einige unter Partizipation von Einwohnerinnen und Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht zusammengefasst.

  • Ausserschulische Projekte

    Politische Bildung und Partizipation finden zu einem grossen Teil auch in der Freizeit der Jugendlichen statt. Einige Angebote von nationalen und kantonalen sowie lokalen Initiativen finden Sie unserer Liste der ausserschulischen Projekte.

    Die Wirkung von ausserschulischen Aktivitäten zeigt die deutsche Studie von Balzer et al. Wie politische Bildung wirkt.

  • Beutelsbacher Konsens

    Viele Lehrpersonen haben Respekt davor, politische Themen im Unterricht zu diskutieren, da sie sich nicht dem Vorwurf aussetzen lassen wollen, die Schüler zu beeinflussen. Der Beutelsbacher Konsens kann hier als Leitlinie dienen und Hemmungen abbauen. Durch den Beutelsbacher Konsens soll sichergestellt werden, dass politische Bildung indoktrinationsfrei unterrichtet werden kann.  Inhaltlich ergeben sich drei Standards für den Unterricht:

    • Das Überwältigungsverbot: Die Lehrperson darf die Schülerinnen und Schüler nicht indoktrinieren, ihnen also nicht die eigene Meinung aufzwingen.
    • Das Kontroversitätsprinzip: Was in der Gesellschaft kontrovers diskutiert wird, soll auch in der Schule kontrovers behandelt werden.
    • Die Schülerorientierung: Schülerinnen und Schüler sollen eine politische Situation und die eigene Interessenlage analysieren können und befähigt werden, die vorgefundene politische Situation in ihrem Interesse zu beeinflussen.

    Weiterführende Informationen stellt die Bundeszentrale für Politische Bildung zur Verfügung.

  • Bundeshaus

    Im Bundeshaus sind die Bundesversammlung (das Parlament bestehend aus National- und Ständerat) sowie der Bundesrat (Regierung) untergebracht.

    Der Besuch im Bundeshaus sowie Führungen mit der Familie, dem Verein oder der Schulklasse sind kostenlos. Auch die Sessionen können direkt in den Sälen verfolgt werden. Gruppen sollten sich dazu vorher anmelden.

  • Bundeszentrale für politische Bildung (DE)

    Die Bundeszentrale für politische Bildung (Bpb) in Deutschland entstand in den Nachkriegsjahren mit dem Ziel, demokratische Werte und das Verständnis von politischen Sachverhalten zu fördern. Die Bpb bringt diverse Publikationen heraus, organisiert Veranstaltungen mit Vergangenheit- und Gegenwartsbezug und leistet Förderbeiträge. Ausserdem enthält die Internetseite Beiträge zur Aktualität und Lexika.

  • Bürgerrecht

    Gewisse politische Rechte, wie das aktive und passive Wahlrecht, setzen das Schweizer Bürgerrecht voraus. Das Schweizer Bürgerrecht erhält man durch Abstammung oder durch Einbürgerung.

    Die Bürgerrechte zu kennen ist Teil der politischen Bildung und Voraussetzung, um am politischen Geschehen teilnehmen zu können. Eine Auflistung sowie die Geschichte der Bürgerrechte in der Schweiz gibt es beim Historischen Lexikon der Schweiz.

  • Charta für Demokratie

    Die Charta für Demokratie wurde 2015 von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sowie 103 National- und 35 Ständeräten/-innen unterzeichnet. Sie unterstreicht die Wichtigkeit von politischer Bildung und politischer Partizipation für die Demokratie und verpflichtet sich, diese zu fördern.

    Unter unserem Medienspiegel finden Sie die Aussagen von Bundesrätin Sommaruga und Nationalparlamentariern.

  • Debattieren

    Debattieren ein wichtiges Instrument der Politik, um seine Argumente darzulegen und zu versuchen, sein Gegenüber zu überzeugen (oder vom Gegenüber überzeugt zu werden).

    Debattieren fördert den gewaltlosen Umgang mit Konflikten. Eine Debattierkultur muss aber gefördert und gepflegt werden. In der Schweiz gibt es nur wenige Debattierclubs. Jugend debattiert bietet Unterrichtsmaterial, Trainings und Debattierwettbewerbe an.

  • Direkte Demokratie

    In der direkten Demokratie werden politische Entscheidungen direkt vom Volk getroffen. Die Schweiz ist eine parlamentarische Demokratie mit ausgeprägten direktdemokratischen Elementen. Einerseits enthält sie repräsentative Elemente wie die Bundesversammlung, andererseits kann das Volk mithilfe von Initiativen und Referenden direkt den Gesetzgebungsprozess beeinflussen.

    Bei ch.ch und Vimentis finden Sie gute Hintergrundinformationen zur Schweizer Demokratie. Neuste Artikel und Studien über die direkte Demokratie in der Schweiz und ausserhalb finden Sie z. B. auf Swissinfo. Im Navigator to Direct Democracy sind die weltweiten demokratischen Instrumente aufgelistet.

  • Education21

    éducation21 ist das nationale Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Schweiz und eine Fachagentur der eidgenössischen Erziehungsdirektorenkonferenz.

    Im Auftrag der Kantone, des Bundes und der Zivilgesellschaft unterstützt éducation21 die Umsetzung und Verankerung von BNE auf Ebene obligatorische Schule und Sek II.

    Neben Weiterbildungen, Lernmedien, Beratung, Finanzhilfen für Schul- und Klassenprojekten koordiniert éducation21 auch das Schulnetz21.

  • Erklärvideos

    Erklärvideos zum Thema Politik werden zum Beispiel vom SRF, von Easyvote oder von der Bundeszentrale für politische Bildung angeboten. Easyvote School bietet zudem Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen und produziert Erklärvideos auch im Auftrag.

  • Europa – EU – Europarat

    Die Schweiz ist geografisch Teil von Europa und historisch und politisch eng damit verbunden. Viele Themen der Schweizer Aussenpolitik betreffen unsere Beziehungen zu Europa. Die wichtigsten Organisationen Europas sind die Europäische Union und der Europarat.

    Die Europäische Union ist ein Integrationsprojekt mit (ehemals 6 und) heute 28 Mitgliedsstaaten. Die Schweiz ist nicht Mitglied der EU, unterhält aber enge wirtschaftliche und politische Beziehungen zu ihr. Diese sind durch die bilateralen Verträge geregelt und zeigen sich auch darin, dass viele Schweizer Gesetzesregelungen autonom an EU-Recht anpasst werden.

    Der Europarat hingegen zählt 47 Mitgliedstaaten, darunter die Schweiz. Die Europäische Menschenrechtskonvention und der daraus entstandene Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stammen vom Europarat.

    Das ABC der Europapolitik des eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten enthält weitere Informationen zum Thema Europäische Union und Europarat.

    Viele Angebote im Bereich der politischen Bildung und Partizipation befassen sich mit der Europäischen Union und dem Europarat. So zum Beispiel die simulierten Sessionen des European Youth Parliament oder der Think-Tank zur Schweizer Aussenpolitik foraus, der unter anderem Ideen zu Europa-Fragen entwickelt.

    Auch der Europarat initiiert Projekte und veröffentlicht Publikationen im Bereich der politischen Bildung und Partizipation, wie beispielsweise die EDC/HRE Volumes I-VI Education for democratic citizenship and human rights in school practice Teaching sequences, concepts, methods and models.

  • Filme

    Filme sind ideal, um politische Themen im Unterricht zu diskutieren. Die Stiftung éducation21 schlägt ausgewählte Filme, Kurzfilme und passendes Unterrichtsmaterial vor.

    Das Projekt KINOKULTUR IN DER SCHULE empfiehlt ebenfalls aktuelle und vergangene Kinofilme und gibt Ideen für den Einsatz von Filmen im Unterricht.

  • Fördergelder für ausserschulische Projekte

    Möchten Sie ein Projekt im Bereich der politischen Bildung und Partizipation durchführen? Untenstehend finden Sie einige Empfehlungen zu Stiftungen und staatlichen, kantonalen oder kommunalen Stellen, die Fördergelder sprechen.

    Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

  • Fördergelder für schulische Projekte

    Für schulische Projekte gibt es neben allgemeinen Förderer auch spezifische Finanzhilfen, die wir Ihnen empfehlen. 

    Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

  • Forschende der politischen Bildung

    An Universitäten, pädagogischen Hochschulen und insbesondere am Zentrum für Demokratie Aarau wird zum Thema politische Bildung geforscht.  Die Vereinigung der Schweizer Hochschuldozierenden hat im April 2017 einen Bulltin zu Politikwissenschaft und zur politischen Bildung rausgegeben, in welchem verschiedene Aspekte der Schweiz aufgenommen werden.

    Der Verein DemocrayNet.eu vereinigt Demokratie-Forschende, die sich speziell für die praktische Anwendung der Forschung interessieren.

    Eine Datenbank zu Ergebnissen, Studien und Handlungsempfehlungen der politischen Bildung sammelt die Deutsche Transferstelle Politische Bildung.

  • Informationsplattformen

    Es gibt viele Projekte und Initiativen, die Lerninhalte auf anschauliche Art und Weise zusammentragen. Wir haben eine Liste mit Links von Seiten mit Hintergrundinformationen über Entscheidungshilfen bis zu Lernmedien, die im Unterricht eingesetzt werden können, zusammengetragen.

  • Jugendparlamente

    Jugendräte und -parlamente sind eine gute Möglichkeit, um Jugendliche für die Politik zu begeistern. Jugendparlamente bieten oft an, in Schulklassen über die politischen Prozesse in Gemeinden oder Kantonen zu berichten und Diskussionen zu veranstalten. Kontaktieren Sie das Jugendparlament Ihrer Gemeinde.

    Gibt es in Ihrer Gemeinde noch kein Jugendparlament? Der Dachverband für Jugendparlamente (DSJ) unterstützt Behörden und Jugendliche bei der Neugründung.

  • Kinder- und Jugendpolitik Schweiz

    Kinder- und Jugendpolitik Schweiz ist eine Plattform des Bundesamtes für Sozialversicherungen und der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren. Auf der Plattform sind Angaben zu den rechtlichen Grundlagen, den Leistungen, zu interessanten Projekten und Programmen auf nationaler und kantonaler Ebene sowie exemplarisch auf Gemeindeebene abrufbar.

  • Kinderbüros und Kinderparlamente

    Die Kinderlobby organisiert in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) und dem Kinderdorf Pestalozzi die Kinderkonferenz. Bei dieser diskutieren die Kinder über ihre Rechte.

    Weitere Projekte sind zum Beispiel „Kinder mit Wirkung“ vom Kinderbüro Basel oder die Ombudsstelle Kinderrechte vom Verein Kinderrechte Ostschweiz.

  • Kinderrechte

    Die UN-Kinderrechtskonvention vom 20. November 1989 wurde am 24. Februar 1997 von der Schweiz ratifiziert. Die Kinderrechte sind Teil der Menschenrechte. Sie sehen explizit die Beteiligung der Kinder an Entscheidungen vor, die ihr Wohl betreffen. Das bedeutet, dass Kinder ein Recht auf Partizipation haben. Sie haben ebenfalls das Recht auf Bildung und Ausbildung.

    Der 20. November als internationaler Tag der Kinderrechte bietet sich als Gelegenheit an, die Kinderrechte in- und ausserhalb der Schule zu thematisieren. Humanrights.ch führt eine Liste von didaktischen Materialien für die Primarschule und den Kindergarten. Weitere Projekte gibt es von Enfants du Monde oder Pro Juventute.

  • Klassenrat

    Der Klassenrat ermöglicht Kindern, Politik zu erleben und Konflikte auszuhandeln. Wichtig ist, dass der Klassenrat mit gewissen Kompetenzen ausgestattet wird und an Entscheidungen, die die Schülerinnen und Schüler betreffen, beteiligt wird.

    Auf Politiklernen.ch finden Sie Materialien und Leitfäden für die Einführung eines Klassenrats.

  • Lehrmittel

    Empfehlenswerte Lehrmittel für den 3. Zyklus der Sekundarstufe II sind das „Demokratie-Journal„, welches beim Lehrmittelverlag Zürich bestellt werden kann sowie Politik und Du welches der Help Verlag rausgegeben hat.

    Bei éducation21 können evaluierte Lernmedien gefunden, ausgeliehen oder direkt bestellt werden.

    Weitere Lehrmittel zum Thema politische Bildung und Partizipation werden von politischebildung.ch, zebis.ch, éditions loisirs et pédagogie, der Bundeszentrale für politische Bildung sowie diversen pädagogischen Hochschulen angeboten.

  • Lehrplan 21

    Der Lehrplan 21 entstand wie der plan d’études romand und der piano di studio della scuola dell’obbligo im Rahmen des HarmoS-Konkordats und hat zum Ziel, die Lehrpläne für die Volksschule der 21 deutsch- oder mehrsprachigen Kantone zu harmonisieren. Unter dem Aspekt der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nimmt der Lehrplan 21 Ziele der politischen Bildung auf (Waldis, 2017).

    Welche Kantone den Lehrplan 21 eingeführt haben und auf welche Art und Weise, lässt sich auf der offiziellen Internetseite des Lehrplanes 21 nachlesen.

  • Literatur

    Um einen ersten Überblick zum Thema politische Bildung und Partizipation zu erhalten, empfehlen wir:

    „Handbuch politische Bildung“, Wolfgang Sander Hrg. (2014), ISBN: 978-3-89974969-4

    „Politik und Demokratie – leben und lernen“ Rolf Gollob, Christian Graf-Zumsteg, Bruno Bachmann, Susanne Gattiker, Béatrice Ziegler (2007), ISBN: 3-292-00453-5

    Hintergrundinformationen zur schweizerischen Demokratie liefern:

    Schweizerische Demokratie, Wolf Linder, Sean Müller (2017), ISBN: 978-3-258-08009-3

    Als eine historische und auf die Schweiz bezogene Lektüre bietet der Reader:

    „Was soll politische Bildung ?“, Alexander Lötscher, Claudia Schneider, Béatrice Ziegler, ISBN: 978-3-0355-0533-7

    Weitere Literatur finden Sie auf den Internetseiten der Schweizerischen Nationalbibliothek sowie von swissbib.

    Die Bundeszentrale für politische Bildung führt zudem ein Dossier zum Thema politische Bildung, in welchen Definitionen als auch aktuelle Debatten vorgestellt werden.

    Siehe auch Forschende der politischen Bildung und Studien

    Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

  • Menschenrechte

    Die Menschenrechte sind in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948 festgehalten. Der Europarat hat zudem am 4. November 1950 die Europäische Menschenrechtskonvention beschlossen. Sie wurde 28. November 1974 von der Schweiz ratifiziert. Über deren Einhaltung wacht der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Auch die Kinderrechte sind Teil der Menschenrechte.

    Mehr Hintergrundwissen liefert das EDA in seinem ABC der Menschenrechte.

    Im Rahmen der Menschenrechte stellt sich die Frage der Vermittlung von diesen. Der Europarat hat eine Charta zur politischen Bildung und zur Menschenrechtsbildung erarbeitet.

    Humanrights.ch bietet zudem für verschiedene Unterrichtsstufen didaktische Materialien für die Menschenrechtsbildung an.

    Das Zentrum für Menschenrechte veranstaltet Zusammenkünfte und Wissenstransfer zwischen den Hochschulen und Praxispartnern.

  • Methoden für partizipative Entscheide

    Die Fähigkeit zur Partizipation wird uns nicht in die Wiege gelegt, sondern muss wie alles andere erlernt werden. Wollen Sie Ihre nächste Veranstaltung oder Ihre nächste Sitzung partizipativ gestalten? Eine Liste von Methoden und Anwendungsbeispielen liefert die Internetseite partizipation.at. Die Methoden hängen von der Grösse der Gruppe ab.

    Es kann sich zudem lohnen, eine externe Trainerin oder einen externen Trainer zu engagieren.

  • Migrantensession

    In Anlehnung an die Jugendsession wurde am 27. Juni 2015 die erste Migrantensession in Basel durchgeführt. Die Migrantensession soll Migrantinnen und Migranten die Möglichkeiten geben, sich am politischen Leben in der Schweiz zu beteiligen.

  • Museum

    Ein Museumsbesuch kann Interesse an historischen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Ereignissen wecken und Wissen zu diesen vermitteln.

    Unter dem Dach des Schweizerischen Nationalmuseums sind das Landesmuseum Zürich, das Château de Prangins, das Forum Schweizer Geschichte Schwyz sowie das Sammlungszentrum in Affoltern am Albis vereint. Diese Museen veranschaulichen die Schweizer Geschichte und bieten Ausstellungen zu aktuellen Themen an.

    Das Polit-Forum Käfigturm, dessen Besuch sich gut mit einer Besichtigung im Bundeshaus verbinden lässt, empfiehlt sich für Ausstellungen und Veranstaltungen zu politischen Themen. Der Betrieb des Käfigturms wird ab 2018 wiederaufgenommen.

    Bis zum 25. März 2018 findet im Stapferhaus in Lenzburg eine Ausstellung zum Thema HEIMAT statt. Die Ausstellung regt zur Reflexion an und bietet zusätzliche didaktische Angebote für Schulklassen.

  • Parlamentsdienste

    Die Bundesversammlung sowie gewisse kantonale und kommunale Parlamente verfügen über einen Parlamentsdienst. Diese sind für den reibungslosen Parlamentsbetrieb zuständig und informieren die Öffentlichkeit über die Tätigkeiten des Parlaments.

    Die nationalen Parlamentsdienste bieten einige spielerische Aktionen an – wie der virtuelle Rundgang, JuniorParl oder CiviCampus – um den Bundesbetrieb vorzustellen.

  • Parteien

    Parteien sind Organisationen, in denen sich Menschen mit ähnlichen oder gleichen politischen Positionen und Zielen zusammenschliessen. Sie sind ein wichtiger Grundpfeiler einer liberalen Demokratie, da sie in Parlamenten vertreten sind, Regierungsmitglieder stellen und den öffentlichen Diskurs prägen. Sich in einer Partei zu engagieren gehört zu den klassischen Formen der politischen Partizipation.

    Die Bundeskanzlei listet auf ihrer Internetseite die grössten Parteien der Schweiz auf. Auf regionaler und kommunaler Ebene variiert deren Präsenz. Zudem existieren Parteien, die nicht auf nationaler Ebene aktiv sind.

    Beim Parteienkompass können Sie Ihre eigene Position mit denjenigen der Parteien verglichen und herausfinden, welche Partei Ihnen am nächsten ist.

  • Partizipation in der Gemeinde

    Durch die föderale Struktur der Schweiz haben Bürgerinnen und Bürger auf Gemeindeebene viel Gestaltungsfreiheit und Mitwirkungsmöglichkeiten.

    Partizipation in der Gemeinde-Strategie einzuplanen, empfiehlt auch der Schweizerische Gemeindeverband. Im Projekt in comune werden Partizipationsprojekte vorgestellt sowie Hintergrundinformationen in einer Liste mit Praxisleitfäden, Literatur, Methoden und Studien zum Thema Partizipation gesammelt. Wie beispielsweise der Partizipationsleitfaden, der die Stadt Winterthur mit der FHS St. Gallen entwickelt hat.

    Infoklick vergibt zudem das Zertifikat Gemeinde mit Wirkung an Gemeinden, welche am Projekt Jugend mit Wirkung teilnehmen und so die Partizipation von Jugendlichen in der Gemeinde fördern.

    Wir empfehlen zudem die Lektüre des Berichts zu unserer ersten Vernetzungsanlass.

  • Partizipation in der Schule und im Klassenzimmer

    Demokratie betrifft nicht nur die Staatsform, sondern allgemein unseren Umgang miteinander. Um die Werte der Demokratie zu verinnerlichen, muss sie erlebt werden.

    Der Europarat hat zum Thema demokratische Schulgestaltung einen Leitfaden erarbeitet. Auch der Praxisleitfaden der Stadt Zürich liefert gute Hinweise zur Umsetzung.

    Ein Forschungsprojekt des Zentrums für Schulentwicklung der PH Zürich forscht zurzeit, wie Schulen Partizipationsmöglichkeiten erfolgreich umsetzen.

    Bekannte Partizipationsinstrumente sind der Klassenrat oder Schülerrat.

    Wir empfehlen zudem die Lektüre des Berichts zu unserer ersten Vernetzungsanlass.

  • Partizipation von Einwohnerinnen und Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht

    Auf der Internetseite des Projektes Citoyenneté der eidgenössischen Migrationskommission sind zahlreiche Beispiele aufgeführt.

    Diverse Städte und Gemeinden geben Migranten und Migrantinnen die Möglichkeit, sich politisch einzubringen. Beispiele sind das Forum der MigrantInnen und Migranten der Stadt Bern, der Ausländerinnen- und Ausländerbeirat der Stadt Zürich oder Migralto – Modell aktive Bürgerschaft älterer Migrantinnen und Migranten der Stadt Biel.

    Verschiedene Organisationen haben zudem Projekte für jüngere Migrantinnen und Migranten lanciert. Darunter befinden sich beispielsweise Speak out, Junge Brückenbauer_innen oder Varietà.

    Einige Beispiele finden Sie auch in unserer Projektliste für ausserschulische Akteure.

  • Planspiele

    Planspiele, Simulationen oder Rollenspiele eignen sich sehr gut, um die politischen Prozesse kennenzulernen und Aushandeln von Lösungen erfahrbar zu machen. Zudem bringen sie Abwechslung in den Schulalltag.

    Das Planspiel ja – nein – vielleicht? können Lehrpersonen Rollenspiele zu verschieden Themen direkt im Klassenzimmer durchführen. Externe Trainer können Sie beim Projekt Politik-Macht-Gesetz für eine Tag buchen.

    Bei Mein Standpunkt und Schulen nach Bern können SchülerInnen sogar im Nationalratssaal debattieren.

    Für Primarschülerinnen und Primarschüler ist das Programm Unsere Gemeinde von YES ideal um die Aufgaben, Rollen und Verantwortungsbereiche der verschiedenen Akteure der Gemeinde kennen zu lernen.

  • Politische Rechte

    Als parlamentarische Demokratie mit ausgeprägten direktdemokratischen Elementen verfügen Schweizerinnen und Schweizer über viele institutionalisierte politische Rechte. Neben dem aktiven und passiven Wahlrecht sind dies unter anderem das Initiativ- und Referendumsrecht. Diese ermöglichen eine direkte Teilnahme am politischen Prozess.

    Alle Informationen zu den politischen Rechten in der Schweiz lassen sich auf den Internetseiten der Bundeskanzlei und ch.ch finden.

  • Politische Vorstösse

    Zum Thema politische Bildung und Partizipation gab und gibt es immer wieder parlamentarische Vorstösse mit dem Ziel, sie zu fördern. Alle Vorstösse auf nationaler Ebene zum Thema politische Bildung sind hier einsehbar.

    Alle Vorstösse auf nationaler Ebene zum Thema politische Partizipation sind unter hier einsehbar.

    Auf den jeweiligen Internetseiten der kantonalen Parlamentsdienste sind zudem die Vorstösse auf kantonaler Ebene einsehbar.

  • Projekt starten

    Sie haben eine Idee für ein Projekt im Bereich der politischen Bildung und Partizipation?

    Gerne hilft Ihnen der Campus für Demokratie mit Kontakten und Tipps weiter. Kinder und Jugendliche können sich zudem bei infoklick.ch beraten lassen.

    Siehe auch Fördergelder für schulische und ausserschulische ProjekteWettbewerbe und Förderpreise, Studien und Vereine.

  • Rechtslage
  • Referate

    Planen Sie eine Tagung oder eine Weiterbildung zum Thema politische Bildung und Partizipation? Gerne empfehlen und vermitteln wir Ihnen Referenteninnen und Referenten oder kommen den Campus für Demokratie vorstellen.

    Wir freuen uns ausserdem, wenn Sie uns Veranstaltungen mitteilen, damit wir diese bewerben können.

  • Schülerrat

    Der Schülerrat ist eine besonders geeignete Form um ihre Schülerinteressen einzubringen. Mehr dazu beim Dachverband der Schülervertretungen in der Schweiz und im Liechtenstein.

    Eine besondere Form eines Schülerrates ist das Ideenbüro. Hier beraten Kinder Kinder und auch Lehrpersonen mit Ideen und Ratschlägen.

  • Schulische Projekte

    Es gibt eine Vielzahl von schulischen Projekten mit dem Ziel, die politische Bildung und Partizipation zu fördern. Die Projektliste wird laufend aktualisiert und beinhaltet nationale als auch kantonale und lokale Initiativen.

  • Stimmrechtsalter 16

    Auf Bundesebene und in 22 Kantonen erlangen Einwohner mit Schweizer Bürgerrecht ab dem abgeschlossenen 18. Lebensjahr das Wahl- oder Stimmrecht. Einzig im Kanton Glarus erlangen Einwohner mit dem Schweizer Bürgerrecht diese schon ab dem abgeschlossenen 16. Lebensjahr.

    Mehr Informationen zu politischen Vorstössen zur Senkung des Wahlrechtsalters liefert Année Politique Suisse.

    Das Projekt Demokratiebaustein Mitbestimmungsrechte befasst sich explizit mit unterschiedlichen Regelungen und Voraussetzungen für das Stimmrecht über Zeit und in unterschiedlichen Regionen.

  • Studien

    Eine empfehlenswerte Studie zum Thema politische Bildung und Partizipation von Jugendlichen wurde vom SAJV in Zusammenarbeit mit dem DSJ veröffentlicht.

    Der jährliche von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft herausgegebene Freiwilligen Monitor misst das freiwillige Engagement der Schweizerbevölkerung.

    In Zusammenarbeit mit dem gfs.Bern publiziert der Dachverband der Schweizer Jugendparlamente den easyvote Politmonitor, der die Motivationsfaktoren zur politischen Teilhabe von jungen Erwachsenen misst.

    Um Anregungen von weiteren Studien sind wir dankbar.

    Siehe auch Forschende der politischen Bildung und Literatur.

  • Theater

    Theater können das Interesse an Politik wecken, mit dem Publikum interagieren und es teilnehmen lassen. Es kann somit als Mittel für die politische Bildung und Partizipation eingesetzt werden. Wie beispielsweise das MAXIM Theater in Zürich.

  • Trainer

    Für partizipative Entscheidungsprozess lohnt es sich, Trainerinnen oder Trainer zu engagieren. Euforia zum Beispiel wendet innovative Methoden für die partizipative Entscheidungsfindung an. Das NCBI wiederum bildet Trainer im Bereich der Friedensförderung und Konfliktbewältigung aus. Zum Thema Menschenrechte bietet Amnesty International ausgebildete Trainer an. Auch das ZDA, die DemocracyNet oder der Verein Demokrative können Ihnen Trainer für Workshops und Simulationen vermitteln.

    Gerne können Sie uns für persönliche Empfehlungen anfragen.

    Siehe auch Methoden für partizipative Entscheide.

  • UNO

    Youth Rep gibt jährlich drei Jugendlichen die Möglichkeit, die Schweizer Jugend bei der UNO zu vertreten.

    Wollen Sie Vereinten Nationen die UNO im Klassen Zimmer vorstellen? Die jährlich gewählten Youth Reps der Schweiz kommen gerne vorbei.

    Informationen zu den Beziehungen zwischen der Schweiz und der UNO gibt es auf der Internetseite des ABC der UNO.

  • Veranstaltungen

    Hier geht es weiter zum Veranstaltungskalender.

  • Vereine

    Vereine gehören neben der Familie und der Schule zu wichtigen Instanzen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Wertevermittlung und können daher auch einen Ort der Politischen Bildung und Partizipation darstellen. Vereinen kommt ein besonderer Stellenwert zu, politische Parteien sind in der Schweiz meistens als Vereine organisiert.

    Auch viele Jugendorganisationen sind als Verein organisiert und werden vom Schweizerischen Dachverband der Jugendorganisationen vernetzt, beraten und erhalten durch sie eine Stimme in der Politik.

    Plan international Schweiz hat ein Projekt lanciert, um die Partizipation innerhalb der Vereine zu fördern.

    Informationen und Beratung zu rechtlichen und administrativen Vereins-Fragen bietet die Fachstelle Vitamin B.

  • Wahlbeteiligung

    Zahlen zur Wahlbeteiligung liefert das Bundesamt für Statistik.

  • Wahlen

    Anstehende Wahlen sind eine gute Gelegenheit, um das politische System der Schweiz in der Schule zu thematisieren.

    Informationen und Analysen zu aktuellen Wahlen auf nationaler und kantonaler Ebene erhalten Sie bei ch.ch, dem Politnetz, bei Smartvote und bei Vimentis. Was die Parteienlandschaft angeht, ist der Parteienkompass zu empfehlen.

  • Wettbewerbe und Förderpreise

    Die Teilnahme an Wettbewerben hilft dem eigenen Projekt oder Vorhaben zu mehr Bekanntheit und kann das Projektbudget aufbessern. Für Organisationen gibt es zum Beispiel den Demokratiepreis der Neuen Helvetischen Gesellschaft – Treffpunkt Schweiz.

    Für Jugendliche gibt es eine Vielzahl von Wettbewerben, an denen sie mit ihren Projekten teilnehmen können. Infoklick.ch macht in seinem Newsfeed darauf aufmerksam.

    Im Rahmen der UNO Agenda 2030 können Jugendliche am Wettbewerb von Eduki teilnehmen und sich für Ziele der nachhaltigen Entwicklung einsetzen.

    Auch der Wettbewerb «Projekt 9» bietet Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre Projektarbeit zu präsentieren und sich mit Gleichaltrigen zu messen.

     

     

  • Wissenschaftliche Arbeiten

    Sind Sie StudentIn oder DozentIn und haben Vorschläge für Bachelor- oder Masterarbeiten im Bereich der politischen Bildung und politischen Partizipation? Sehr gerne sind wir Ihnen mit Inputs und Kontakten behilflich.

  • Zentrum für Demokratie Aarau

    Das Zentrum für Demokratie Aarau forscht zu Demokratiefragen aus der Perspektive der Politikwissenschaft, der Rechtswissenschaft und der politischen Bildung/Geschichtsdidaktik und macht seine Resultate frei zugänglich.

    Dafür betreibt es z.B. Internetseite politischebildung.ch sowie die das Fachmagazin POLIS.

    Das Zentrum wird getragen von der Universität Zürich, der Fachhochschule Nordwestschweiz, dem Kanton Aargau sowie der Stadt Aarau. Es wurde 2009 gegründet.

  • Zentrum Polis (A)

    Das Zentrum Polis ist Teil der Internetseite schule.at, welche vom österreichischen Bundesministerium für Bildung unterhalten wird. Es ist wie der Campus für Demokratie eine Plattform für politische Bildung, welche Lehrpläne und -mittel, Akteurinnen und Akteure, Projekte sowie Veranstaltungen vereint.